Analytik

Kryptomarkt in Aufruhr nach Crash: Angst auf außergewöhnlichem Niveau

Nach dem Crash der letzten Woche startet der Kryptomarkt nervös in die neue Woche. Obwohl sich die Kurse leicht erholen, deuten Stimmungsindikatoren auf anhaltende Angst unter den Händlern hin. Was sagt das über den Markt aus?

Kryptomarkt in „extremer Angst“

Die Stimmung unter Krypto-Anlegern ist äußerst negativ. Der beliebte Crypto Fear & Greed Index steht aktuell bei einem Wert von 14, was bedeutet, dass sich der Markt in einem Zustand „extremer Angst“ befindet.

Ein weiteres Tiefpunkt des Sentiments war während der Corona-Krise. Als klar wurde, dass es sich um eine weltweite Pandemie handelt und Länder in den Lockdown gingen, zogen sich Anleger in Scharen aus riskanten Anlagen wie Krypto zurück.

Während der Corona-Krise fiel Bitcoin auf ein Tief von etwa 5.000 Dollar. Ein Jahr später erreichte er ein Rekordhoch von 69.000 Dollar. Während des FTX-Crashs sank Bitcoin erneut drastisch und fiel sogar unter 16.000 Dollar.

Angst an den Märkten eröffnet auch Chancen

Der niedrige Wert des Fear & Greed Index spiegelt die weitverbreitete Unsicherheit unter Anlegern wider. Viele Händler verkaufen in Panik aus Angst vor weiteren Rückgängen. Überraschenderweise können gerade solche Situationen Kaufgelegenheiten bieten.

Auf X weist der bekannte niederländische Analyst Michaël van de Poppe darauf hin, dass der Crypto Fear & Greed Index ein historisches Tief erreicht hat. Auch der RSI, ein Momentum-Indikator, ist auf 15 gesunken.

Nach Ansicht des Analysten handelt es sich um Niveaus, die zuvor nur während des Crashs 2018 und der Corona-Krise auftraten. In der Vergangenheit erwiesen sich diese Indikatoren laut ihm als zuverlässige Kaufsignale.

Quelle

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